Zur Geschichte des Berlin Brandenburger Bildungswerkes e.V.
In den ersten Jahren seiner Aktivitäten hatte das BBB seine Kernkompetenz im Bereich politischer Extremismusprävention. Präsent in vielen Medien und international aktiv leisteten wir unseren Beitrag für die Stärkung der demokratischen Kultur. Eigene Publikationen setzten hohe Standards, und das aus diesem Engagement hervorgegangene „Berliner Zentrum für demokratische Kultur“ wurde sehr schnell zum Ausgangspunkt für weitere Organisationsstrukturen.
Parallel begannen wir seinerzeit damit, in Berlin und Brandenburg arbeitsmarktpolitische Maßnahmen in der Jugendarbeit aufzubauen. Wir entwickelten außerdem Beratungs- und Wissenschaftsprojekte für gerade in diesen Jahren massenhaft von Arbeitslosigkeit betroffene Akademiker. Auf diesem Wege institutionalisierten sich schrittweise weitere Projekte, die zum Teil verselbstständigt werden konnten. Das BBB selbst ging von nun an seinen Weg als arbeitsmarktorientierter Beschäftigungsträger.
Mit diesen Erfahrungen und unseren gewachsenen Kompetenzen gelingt es uns, vielen Menschen aus der Arbeitslosigkeit heraus einen befristeten arbeitsweltlichen Anschluss zu ermöglichen und mit ihnen gemeinsam dabei öffentlich anerkannte Kulturdienstleistungen zu erbringen. Unsere Kollegen erfahren sich so als produktive und wertvolle Arbeiterinnen und Arbeiter in solchen Bereichen des Gemeinwohls, die nicht Pflichtaufgaben anderer sind.
Seit Anbeginn unserer Tätigkeit ist uns dabei die Qualifizierung unserer Mitarbeiter, vor allem im Bereich der neuen Kulturtechniken, ein wichtiger und integraler Bestandteil aller Vorhaben.